Schröpfen in der Naturheilkunde

Das Schröpfen in der Naturheilkunde kennt verschiedene Anwendungsverfahren. Neben der Schröpfmassage differenziert man klassischerweise zwischen dem trockenen und dem blutigen Schröpfen. Mit dem blutigen Schröpfen erzielt man meist die schnelleren Ergebnisse. Dafür kann man das trockene Schröpfen häufiger und in kürzeren Abständen anwenden. Die Wirkung aller Methoden beruht auf einer Verbesserung der Durchblutung und des Lymphflusses im behandelten Areal.

Als traditionsreiches Verfahren wende ich das Schröpfen als Therapie der Naturheilkunde regelmäßig an. Patienten berichten mir häufig von deutlicher Entspannung sowie verbesserter Beweglichkeit und nachlassenden Schmerzen nach der Behandlung. Insbesondere das Nachlassen von Verspannungen hilft, einen nachhaltigen Therapieeffekt zu erzielen. Nicht selten sind die Patienten so tief entspannt, dass sie während der Behandlung einschlafen. Die Patienten sind zudem nach dem Schröpfen häufig erholt und stehen deutlich weniger unter Stress.

Eine Begleiterscheinung beim Schröpfen sind Hämatome, die sich unter dem Schröpfglas durch den erzeugten Sog an der behandelten Körperstelle bilden. Diese sind noch einige Tage nach der Behandlung sichtbar. In der Regel sind diese Hämatome nicht bis geringfügig schmerzhaft. Als Begleiterscheinung sind sie erwünscht, da sie den Effekt der verstärkten Durchblutung fördern.

Angewendet wird das Schröpfen der Naturheilkunde bei einer Vielzahl von Beschwerdebildern. Die Schröpftherapie kommt sinnvoll zu Einsatz, wenn die Beschwerden auf einer mangelhaften Durchblutung und Verspannung des Gewebes beruhen. Ob eine Behandlung mit Schröpfen für Ihre individuellen Beschwerden in Frage kommt, sollte immer von einem geschulten Therapeuten bewertet werden. Wenn Sie Interesse an einer Schröpftherapie haben, vereinbaren Sie gerne einen termin in meiner Praxis.