Bewegungsapparat

Die kleinste Bewegung und wir zucken auf halber Strecke vor Schmerz zusammen. An höhere Belastung ist erstmal nicht zu denken. Eine Vielzahl von Erkrankungen kann unseren Bewegungsapparat beeinträchtigen wie:

– Arthrose/Arthritis
– HWS- oder LWS-Syndrom
– Frozen Shoulder Syndrom
– Baker-Zyste
– Muskelverhärtungen (Myogellosen)
– Karpaltunnelsyndrom
– rheumatische Erkrankungen

Die Annahme, dass grundsätzlich ältere Menschen von Schmerzen des Bewegungsapparats betroffen wären, ist noch immer weit verbreitet. Tatsächlich sind neben unfallbedingten Traumata und systemisch oder autoimmun vermittelten Erkrankungen nicht selten Über- oder Fehlbelastungen von Muskeln und Gelenken die Ursache für Funktionsstörungen, die die Bewegungsabläufe stören. Und dies kann uns in jedem Alter treffen.

Letztlich sind es besonders häufig sportlich aktive Menschen, die Diagnosen erhalten wie beispielsweise:

– Tennisellenbogen (Epicondylitis) / Golferarm (Epicondylitis humeri medialis)
– Impingementsyndrom
– Achillessehnenreizung (Achillodynie)

Aber nicht nur Sport kann zu Reizungen von Muskeln, Bändern und Sehnen führen. Die Summe der Belastung der entsprechenden Struktur ist der springende Faktor. Auch alltägliche Bewegungen, die uns gar nicht anstrengend erscheinen, können aufgrund der Dauer ihrer unzähligen Wiederholungen zu Reizungen bis hin zu Entzündungen führen. Die gute Nachricht ist, dass sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Methoden bestehen, die Beschwerdebilder erfolgreich zu behandeln.

Möglichkeit der Prävention

Zudem existieren verschiedene Ansätze, es erst gar nicht zum Äußersten kommen zu lassen! Auch wenn Fehl- und Überbelastung die Entstehung von Reizungen und Entzündungen des Bewegungsapparats begünstigen, so stellt körperliche Bewegung immer noch einen wichtigen Faktor in seiner Gesunderhaltung dar. Unser moderner Alltag ist tendenziell von Mangel allem voran jedoch Einseitigkeit von Bewegung geprägt, was langfristig zu Überlastung einzelner Strukturen führt, während gleichzeitig andere Muskelgruppen verkümmern und Faszien verhärten.

Dies legt in vielen Fällen den Grundstein für chronische Verspannungsschmerzen und auch bei jungen Menschen kann dadurch die Flexibilität stark reduziert sein. Umgekehrt kommt es gerade bei jungen Menschen auch gerne mal zu Verletzungen aufgrund von Übertraining. Daher ist es besonders entscheidend, das richtige Maß an körperlicher Belastung und Ruhephasen zu finden. Gerade im Bezug auf sportliche Leistungsfähigkeit lohnt es sich in vielen Fällen, auch diese körperlichen Bereiche zu pflegen:

– Darmgesundheit
– Immunsystem
– psychisches Wohlbefinden

Diese Faktoren spielen ganz konkret eine wichtige Rolle in der Prävention von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats:

– regelmäßige Bewegung und korrekte Ausführung
– ausreichende Regenerationsphasen
– Ernährung / Nährstoffversorgung

Insbesondere bei sportlich aktiven Menschen, kann es sinnvoll sein, die individuelle Nährstoffversorgung zu kontrollieren und Phasen der Regeneration unterstützend zu begleiten. Beratung sollte immer gezielt und bei qualifizierten Therapeuten oder Ärzten eingeholt werden. Vereinbaren Sie bei Interesse gern einen Termin!