Schmerzen bei Karpaltunnelsyndrom

Massives Kribbeln oder Taubheit in den Fingern verspühren die meisten gelegentlich am Morgen beim Erwachen. Tritt dies jedoch jede Nacht auf und reißt Sie bereits in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf, kann das Ihre Lebensqualität sehr stark einschränken. Als Karpaltunnelsyndrom wird dieses Phänomen bezeichnet. Wenn sich dann noch Schmerzen beim Karpaltunnel-Syndrom im Handgelenk oder sogar im ganzen Arm breit machen, kann das einen zur Verzweiflung bringen. Je länger die Beschwerden bestehen, umso mehr bekommen die Betroffenen das Gefühl, die Kraft in den Händen ebenfalls zu verlieren.

Viele Patienten fürchten sich vor einer OP, bei der das Karpalband durchtrennt wird. Die gute Nachricht ist, dass dieser Eingriff in vielen Fällen nicht notwendig ist! Selbst bei Schmerzen, die bei einem Karpaltunnelsyndrom auftreten, gibt es häufig alternative Behandlungswege. Nicht selten kann sich der Patient sogar selbst helfen, die Beschwerden zu mindern. Die Verfahren mit denen sich ein Krapaltunnelsyndrom behandeln lasssen, können je nach Beschwerdebild variieren. Wichtig ist jedoch vor allem, dass Sie eine Behandlung, egal welcher Form, nicht zu lange hinauszögern! Das Problem, dass dem schmerzendem Karpaltunnelsyndrom zugrunde liegt, ist die Einengung des Nervus medianus im Karpaltunnel im Handgelenk. Dieser Prozess kann unterschiedliche Ursachen haben.

Nicht selten bemerken Patienten bereits Monate, wenn nicht sogar Jahre, vor der Diagnose Symptome wie Kribbeln oder Taubheit der Finger oder Hände beim Aufstehen. Meist treten diese Beschwerden nur eine Weile auf und bessern sich von selbst wieder, kehren jedoch ständig zurück. Wer zwar ein gehäuftes Auftreten und stärker werdende Symptome bemerkt, aber eine Behandlung wochenlang aufschiebt, riskiert eine direkte Schädigung des Nervus medianus. Lassen Sie es nicht soweit kommen, sondern handeln Sie zügig, um irreversible Schäden zu vermeiden!